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Historie

Geschichte des Hauses

Vom gehobenen Apartmenthaus zum tolerantesten Hotel Berlins
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Zu Beginn ein Haus für das Großbürgertum
Das Gebäude wurde 1910 für eine gehobene, großbürgerliche Klientel als Apartmenthaus errichtet. Die gesamte Bebauung südlich des Wittenbergplatzes wurde geprägt von Wohnhäusern mit überaus großzügigen Wohnungen und aufwändig gestaltete Stadtplätzen mit Brunnenanlagen und Schmuckbeeten. Der Gesamteindruck sollte ganz bewusst in seiner Wirkung ein Aushängeschild des wirtschaftlich wohlhabenden Kaiserreiches sein.

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Majestätisches Wohnen mit Stuckdecken und Flügeltüren
Der alte Wohnungsgrundriss lässt sich auch heute noch im Hotel erahnen: Zur Straßenfront hin ausgerichtet die großen Zimmer der „Herrschaften“, zum Teil durch Flügeltüren miteinander verbunden. Hohe Decken - dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend mit reduziertem Deckenschmuck.Neben den Stuckdecken und alten Türelementen sind somit auch noch in fast allen Zimmern der originale Holzboden erhalten. Zur Hofseite des Hauses sind die Versorgungseinrichtungen, wie Küche, Bäder und Dienstbotenzimmer, für die es einen separaten Treppenaufgang gab. Die Flurtüren zu diesen Räumen sind bis heute erkennbar niedriger als zu den Vorderzimmern der „Herrschaften“. Von der Küche aus führten damals Klingeldrähte in die jeweiligen Zimmer an der Frontseite der Wohnung, um nach den Dienstboten läuten zu können.
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Unser ArtHotel wird offiziell zum Hochhaus
Anders als die umgebende Bebauung wurde das Haus 1928 durch die noch heute existierende Firma Bilfinger & Berger um eine Etage aufgestockt. Die Firma richtete hier ihre Berliner Niederlassung bzw. im Dachgeschoss ihr Planarchiv ein. Damit folgte das Haus nicht mehr der in Berlin gültigen Traufhöhe von 22 Metern und galt somit als Hochhaus. Das Gebäude ist während des 2. Weltkriegs, anders als viele Gebäude in der direkten Nachbarschaft, von Bombentreffern weitgehend verschont geblieben. Nur ein Seitenflügel des Gebäudes wurde zerstört, weshalb der Innenhof heute zu einer Seite hin offen ist.

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Schauplatz für berühmte Romane
Schon in den 1920er Jahren waren Hotels oder Pensionen auf lediglich ein oder zwei Etagen angelegt in Berlin sehr verbreitet. So spielen die autobiographischen Romane „Mr. Norris steigt um“ und „Leb wohl, Berlin“ von Christopher Isherwood, der durch das Musical „Cabaret“ Weltruhm erlangte, in einer solchen Pension am Nollendorfplatz. Heute sind die meisten Hotels dieser Art leider durch die in den 2000er Jahren einsetzende Gentrifizierung verschwunden.
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Ein Club für David Bowie und Udo Lindenberg
1974 wurde im Erdgeschoss Ecke Fugger/Welserstr. das „Chez Romy Haag“ eröffnet, ein in West-Berlin der wilden 1970ger Jahre legendärer Club in dem u.a. David Bowie, Mick Jagger, Bryan Farry, Patricia Highsmith und Udo Lindenberg verkehrten. Romy Haag verkaufte den Club 1983 an neue Betreiber. Es entstand das Dollywood, ein bei Reisebüros und Berlinern bekannter Club für Travestie Shows. Im Jahre 1989 wurde dann der Connection-Club eröffnet. Diese Partylocation erlangte in Berlin schnell große Beliebtheit in der queeren Szene und besteht bis zum heutigen Tage.

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Das einzige Gay-Community-geführte Hotel in West-Berlin
Wir können nicht mit Bestimmtheit sagen, seit wann die dritte Etage in der Fuggerstrasse 33 als Beherbergungsgaststätte geführt wurde. Sicher ist jedoch, dass schon in den 1960ger Jahren hier eine Pension bestand, wie z.B. das Hotel Brenner. Zum ArtHotel-Connection wurde das Hotel 1995/96 und ist in den folgenden Jahren als Herberge ausschließlich für die Gay Community geführt worden. Bis zum Mauerfall besaß das Hotel somit ein sehr erfolgreiches Alleinstellungsmerkmal am West-Berliner Hotelmarkt.
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Beliebtester Treffpunkt der Queer-Community
Im April 1999 eröffnete ebenfalls im Erdgeschoss die „Männerkneipe Prinzknecht“. Die Bar ist heute einer der beliebtesten Treffpunkte der queeren Community der Stadt. Die Happy-Hour jeden Mittwoch und diverse Motto-Partys im Jahr sind inzwischen bei Einheimischen und Touristen feste Punkte im Terminkalender.

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Ein Ort der Toleranz
2009 wurde der Hotelbetrieb abermals an neue Eigentümer verkauft und erhielt in dieser Zeit seine bis heute umgesetzte Ausrichtung zum designbetonten Boutique-Hotel. Seit dieser Zeit steht das Hotel nicht nur der LGBT- Community, sondern allen toleranten Leuten jeglicher Couleur offen – ganz dem berühmten Zitat des Preußenkönigs Friedrichs des Großen folgend: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“.
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Unser „hetero-freundliches“ LGBT-Hotel befindet sich in einer ruhigen Seitenstraße im charmanten Stadtteil Schöneberg, mitten im Regenbogen-Kiez.

 

– Hotel mit nur 16 Zimmern
– persönliches Ambiente
– extravagante Zimmereinrichtung

ART Hotel Connection
Fuggerstraße 33,
10777 Berlin, Germany

Tel: +49 30 210218800
E-Mail: info@arthotel-connection.de